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E626 der FS

Da sich, in betrieblicher Hinsicht, auf dem oberitalienischen Drehstromnetz einige Schwierigkeiten ergaben, wurde es erforderlich die Entwicklung des Gleichstrom-Hauptschlussmotor so weiterzuentwickeln, dass er auch für den Bahnbetrieb verwendet werden konnte. Die Baureihe E.626 war die erste Einheitslokomotivbaureihe für das 3-kV-Gleichstromsystem der Italienischen Staatsbahnen. Sie wurde 1926 bei Tecnomasio Italiano Brown Boveri in Auftrag gegeben und basierte auf den Prototypen der Baureihe E.625. Sie wurden für die Beförderung von Güterzügen und Personenzügen beschafft.

Schon 1935 betrug die Stückzahl der produzierten Lokomotiven 268 Stück. Das war in der damaligen Zeit eine Stückzahl, die international für großes Aufsehen sorgte. Der Grund für diese Stückzahlen lag vor allem in der Robustheit der Konstruktion, der universellen Einsetzbarkeit der Lokomotive und im anspruchslosen Wartungsdienst. Die E.626 eignete sich für den Güterzugdienst auf ebenen bzw. gebirgigen Strecken, für den Reisezugdienst und auch für den Schnellzug auf Bergstrecken. Dazu kam auch, dass sich das mechanische Konzept der Fahrzeuge bestens bewährte. Die Lokomotive war das Vorbild für weitere Entwicklungen von Elektrolokomotiven wie der FS E.326 und der FS E.428.

Die Baureihe E.626 erfüllte die Erwartungen im Betrieb. Nachdem man die Endradsätze mit einer Spurkranzschmierung versehen hatte und die Achslager verstärkte, war man mit ihren Laufeigenschaften sehr zufrieden. Die Baureihe war in ganz Italien im Einsatz, so zum Beispiel auf den Strecken Mestre-Padua-Verona, Padua-Bologna und Udine-Tarvis im Norden bis hinunter in den Süden nach Sizilien. Auf vielen Strecken war sie die erste, die auf neu elektrifizierten Strecken in Italien eingesetzt wurde und die damals noch unausgereiften vorherrschenden Drehstromlokomotiven ersetzten, was eine wesentliche Vereinfachung des Betriebsgeschehens durch die einfachere Fahrleitung brachte. Später wurde die Baureihe E 626 wegen der nicht mehr den Anforderungen entsprechenden Höchstgeschwindigkeit in den Güterzugdienst gegeben. Die Lokomotiven waren bis 1999 im praktischen Einsatz.

Bei der Konstruktion des Fahrwerkes entschied man sich für die Achsfolge Bo’BoBo’, um sowohl gute Kurvenläufigkeit als auch schlingerfreie Geradeausfahrt zu erzielen, das mittlere Treibachsenpaar wurde daher fest im Hauptrahmen gelagert. Die Baureihe E.626 galt als äußert zuverlässig, einfach gebaut und robust. Das Eigengewicht der Lokomotive verteilte sich gleichmäßig auf alle sechs Achsen. Die bei Lokomotiven mit Einzelachsantrieb befürchteten Zugkraftentlastungen konnte bei ihr durch ein Ausgleichhebelsystem so korrigiert werden, dass der Achsdruck gleichbleibend +/- 10 % des statischen Achsdruckes blieb.2 Es gab vier verschiedene Versionen, die sich in der erreichbaren Dauerleistung und dem Übersetzungsverhältnis unterschieden. Ab den Lokomotiven der Ordnungsnummer 100 erhielten die Lokomotiven standardmäßig eine elektrische Zugheizung, die in einem Vorbau untergebracht war. Bei der letzten Version konnte im Vergleich zur ersten eine um 500 kW höhere Leistung erzielt werden.

Anfangs gab es fünf verschiedene Variationen in der Elektrik, bis man sich 1929 auf eine einheitliche Ausführung einigte. Die Lokomotive besaß drei Hauptfahrstufen, die durch Reihenschaltung der sechs Fahrmotoren, durch Parallelschaltung von je drei Fahrmotoren oder durch Parallelschaltung von je zwei Fahrmotoren erzielt wurden. Die Scherenstromabnehmer wurden später durch eine geänderte Rohrkonstruktion in Schweißbauweise geändert, was das Gewicht wesentlich senkte. Auch die Hauptschalter erfuhren im Laufe der Zeit eine bedeutende Gewichtsreduzierung, während die Fahrmotoren im Wesentlichen die alten blieben. Sie wurden für eine mittlere Drehzahl von 650/min bei 2700 V konzipiert. Nach Heraufsetzen der Fahrdrahtspannung auf 3,6 kV betrug die Drehzahl zwischen 730 und 880/min. Alle Fahrmotoren waren mit den Achsen über einseitigen Tatzlager-Antrieb verbunden.

Aktuell in Planung und bei Interesse bitte anfragen.

Das Modell wird mit 6 Antrieben à 130 Watt ausgestattet und verfügt über Sound und Fernbedienung.

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