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Bm 4/4

Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB erteilten schliesslich im Jahre 1957 den Auftrag für vorerst sechs Lokomotiven einer Vorserie. Die Bm 4/4 sollte durch die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur SLM als Mechaniker und durch die Société Anonym des Atelier de Sécheron SAAS als Elektriker gebaut werden. Den Dieselmotor sollte dabei ebenfalls die SLM liefern.

Allein die Tatsache, dass einer der drei grossen Elektriker in den Bau involviert war, lässt erkennen, dass man bei den SBB auch hier auf die robusten elektrischen Motoren setzte. Vor allem die Forderung einer elektrischen Bremse sprach damals für elektrische Fahrmotoren und daher einer elektrischen Steuerung. Dieser Grundsatz, dass die SBB dieselelektrische Lokomotiven beschafft, wurde erst 50 Jahre später aufgegeben.

Erweitert wurde die Serie mit der 1960 erfolgten Bestellung von weiteren 20 Lokomotiven. Die Lokomotiven sollten so an den wichtigsten Stellen die Dampflokomotiven ablösen. Das war eigentlich ganz einfach vorgesehen: eine Bm 4/4 ersetzte die E 4/4 und das war es dann. Mit 26 Lokomotiven war man eigentlich am Ziel angelangt und man wollte eigentlich keine weiteren Diesellokomotiven mehr bestellen. Die SBB sahen die Zukunft bei den elektrischen Lokomotiven.

Als sich aber die Baudienste auch sehr gerne an den Bm 4/4 vergreifen wollten, war schnell klar, die Lok konnte mehr, als man gedacht hatte. Gerade die immer schweren Bauzüge benötigten kräftige Lokomotiven. Die Bm 4/4 entsprach dabei ganz klar den Vorstellungen der Baudienste. So wurde noch eine dritte und letzte Serie von weiteren 20 Lokomotiven bestellt.

Die Bm 4/4 umfassten am Schluss 46 Lokomotiven, die mit den Nummern 18'401 - 18'446 versehen wurden. Damit wurde jedoch auch die Lieferung von Diesellokomotiven für den Streckeneinsatz abgeschlossen und es gab erst mit der Eröffnung des Rangierbahnhofes Limmattal neue schwere Diesellokomotiven. Die Bm 4/4 blieb aber lange Zeit die grösste Serie und erst ihr geplanter Ersatz sollte umfangreicher werden.

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass mit den Bm 4/4 die Dampfmaschinen endgültig abgelöst und in die Museen verschoben wurden. Einige dieser Dampfloks blieben daher erhalten und kommen immer wieder bei Sonderfahrten zum Einsatz. Nur, die Rotary in Erstfeld konnte auch die Bm 4/4 nicht ersetzen und so blieb diese Schneeschleuder die einzige Dampfmaschine im regulären Bestand der SBB und das ausgerechnet bei einer der ersten elektrifizierten Strecken der SBB.

Unser Modell verfügt über 4 Einzelachsantriebe mit jeweils 130 Watt und kann, wie das Original, über eine Fernbedienung gesteuert werden.

Technische Daten:
Länge: 1150 mm
Breite: 260 mm
Höhe: 380 mm
Gewicht: je nach Batterien ca. 80 kg

Preise:   Bausatz ab 6.600,00 €
    Fertigmodell auf Anfrage

Alle genannten Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer.
Porto und Verpackung bitte anfragen.
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Leistungsumfang Bausatz/Fertigmodell