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Säuretopfwagen

Ein Topfwagen oder Säuretopfwagen war ein zweiachsiger Eisenbahn-Güterwagen zum Transport von Säuren und Laugen (z.B. Schwefelsäure, Oleum, Salzsäure, Salpetersäure, Flusssäure und Phosphorsäure).

Da Säuren oder Laugen Metalle angreifen können, konnten diese früher nicht in Kesselwagen befördert werden. Es gab noch keine entsprechend beständigen Speziallegierungen für die Behälter. Stattdessen wurden spezielle Wagen mit Steinguttöpfen zum Transport entwickelt. Diese Wagen wurden in genieteter und später auch in geschweißter Bauart hergestellt und sind in Deutschland schon 1911 bei den Länderbahn-Güterwagen zu finden. Sie wurden als „Vorsichtswagen“ eingestuft, da die Steinguttöpfe sehr empfindlich auf Rangierstöße reagierten. Im oberen Bereich des Wagenaufbaus waren diese Töpfe auf dem Waggon durch eine Holz- oder Stahlkonstruktion befestigt. Jeder Topf hatte zwei Anschlüsse, wobei über einen der Anschlüsse Druckluft gepumpt wurde und an dem anderen Anschluss die Flüssigkeit entweichen konnte. Ein Topf hatte ein Fassungsvermögen von 800 bis 1200 Litern. Es konnten 8 bis 14 Töpfe in einem Wagen transportiert werden.

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